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#1

Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 05.05.2007 07:03
von Doc Holiday • Profi Bassist

| 220 Beiträge

Testbericht Harley Benton MB 22 2T

Ich werden im Folgenden einen Testbericht über den Harley Benton MB 22 2T aus dem Hause Thomann verfassen, da mich die teilweise Pauschalaussagen „HB ist scheiße „ etc. nerven, obwohl die Leute wahrscheinlich noch nie einen solchen Bass in den Händen hielten.

Ich werde den Testbericht in einzelne Abschnitte der Verständnis halber gliedern.

Bestellung & Lieferung:

Da der HB eine Hausmarke von Thomman ist, hab ich ihn natürlich dort auch bestellt. Ich wollte damals eigentlich immer E-Gitarre lernen, hab es mir dann aber auch anders überlegt als ich ein paar Bassvideos bei Youtube.de sah. Da sowieso bald Weihnachten vor der Tür stand, wünschte ich mir halt einen Bass. Hab mir dann den Bass bei Thomann angeschaut, und besonders der günstige Preis von 159€(als Paket, mit Amp usw.) hat mich fasziniert, zudem wollte ich meinen Eltern einen gefallen tun und sie nicht gleich ein Vermögen ausgeben lassen. So also hab ich dann Ende November den Bass bestellt. Hab per Vorkasse bei Thomman gezahlt und nach ca. 2 Tagen nachdem das Geld auf dem Konto gutgeschrieben wurde, klingelte ein netter Postmann und brachte das Paket. Zuhause erst einmal gefreut wie noch nie und gleich die Sachen die Treppe hochgetragen wo ich auch gleich mit der Länge des Basses konfrontiert wurde, da die Verpackung oben die Treppe berührt. Soweit angekommen packte ich den Bass dann aus. Die Verpackung war sehr stabil und auch von innen super gepolstert sodass dem Bass nichts passieren konnte. Ebenso steckte der Amp in einer soliden Verpackung. Da noch nicht Weihnachten war, durfte ich den Bass nur ca. ne Std. spielen, war natürlich anfänglich total begeistert, da der Bass auch schon richtig gestimmt und eingestellt war, Saitenhöhe und Halskrümmung mussten nicht verändert werden.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung des Basses ist recht ordentlich, jedoch standen 1 Schraube etwas am Griffbrett raus, hab ich dann soweit reingedreht wie es möglich war, zudem war eine Schraube ebenfalls am Tonabnehmer nicht richtig angebracht, lässt sich aber innerhalb von Sekunden beheben. Bei einem Bund befand sich noch ein Rest, der wurde aber schon flugs abgespielt! Ansonsten bin ich zufrieden der Verarbeitung

Klang:

Zum Klang kann ich nicht viel sagen, da ich leider noch keinen anderen Bass spielen konnte, allerdings klingt er schon wie ein Bass^^. Ich denke der richtige Klang kommt auch erst bei einem Verstärker jenseits der 100 Watt raus, den ich mir auch demnächst anschaffen werde, 20 Watt reichen einfach nicht! Was allerdings auffällt(mir jedoch erst später als Anfänger)ist, dass der Bass in den unteren Bünden stark schnarrt! Das hat mich erst kaum gejuckt, aber mit wachsenden Kenntnissen wurde ich immer unzufriedener und ließ mein Bass mit neuen Saiten(Warwick Red Label, nur zum empfehlen, echt Sahne die Saiten) bespannen. Und siehe da, der Bass klang richtig richtig geil, sodass ich zuhause angekommen erst mal ne Runde klimpern musste und sogar mein Besuch sitzen ließ. Einfach genial. Somit kann ich sagen, dass die original Saiten extremer Müll sind, diese sollten als erstes ausgetauscht werden.



Resumée:

Ingesamt bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Für den Preis bekommt man richtig was, der Bass hat ein Top Preis/Leistungsverhältnis. Sowohl der Klang und die Verarbeitung haben mich überzeugt! Ich würde sagen gerade für einen aufstrebenden Jungbassisten ist der Bass eine gute Wahl, vorrausgesetzt man wechselt sofort die Saiten(wie gesagt kann die Warwick Red Label sehr empfehlen)
Meiner Meinung nach baut Harley Benton solide, gute Bässe, die sich auch wirklich angenehm spielen lassen, nicht so wie manche Ebay Klampfen!
Ich kann nach meinen Erfahrungen die Harley Benton Bässe empfehlen!

LG
Doc Holiday


bei Fragen->PN

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#2

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 05.05.2007 07:18
von Freak • Könner

| 1.377 Beiträge
Also dazu möcht ich aber auch noch was sagen:
Was mir aufgefallen ist: Anfängerbässe sind und bleiben Anfängerbässe, ich bin selbst davon überzeugt, dass Harley Benton kein Brennholz ist, aber halt auch keine hoch-qualitativen Instrumente. Damit will ich nur sagen, dass du über die Qualität des Klangs eines Basses nicht viel sagen kannst als Neu-Bassist. Das lernt man erst mit der Zeit. Also ich kenne inzwischen den Unterschied von nem Billig-Bass zu nem teuren Bass aber trotzdem habe ich mir, sogar nachdem ich mir nen richtigen Bass, also den Epiphone Thunderbird geholt hab, nochmal einen Bass ner Billig Firma, in meinem Fall Keiper geholt. Der Grund war, dass ich einfach nen 5-saitigen Bass mal antesten wollte und das auch über ne längere Dauer. Es ist nicht so, dass ich mit dem Keiper garnicht spiele, aber er ist für mich nur ein Zweitinstrument. Also sprich: Für wenig Geld bekommt man einen Bass, der gut ist, um anzutesten, und auch zu lernen, allerdings wenn man nen gutklingenden Bass haben will, der wirklich Gig-tauglich ist, muss man wohl oder übel mehr ausgeben. Also lange Worte kurzer Sinn: Ich denke Harley Benton hat nen gutes Preis/Leistungsverhältnis, allerdings kein aussergewöhnliches. Also für nen Bass wo man sagt: Der klingt echt gut, der ist für nen Auftritt geeignet, sollte man schon etwa 400-500 € mindestens hinblättern, ist leider so...
Also was die Boxen angeht, bin ich mit Harley Benton auch relativ zufrieden, aber auch da gibt es besseres, aber halt dementsprechend auch für mehr Geld, also ich selbst spiele auf nem Behringer, aber unsere Gitarrenbox ist von HB.

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zuletzt bearbeitet 05.05.2007 07:20 | nach oben springen

#3

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 05.05.2007 07:48
von Doc Holiday • Profi Bassist

| 220 Beiträge

hatte ja auch gesagt, das der für Neuanfänger sicher nicht schlecht ist, und sich auf dem Bass ne ganz weile ganz gut spielen läßt kla! ICh will mal behaupten das ich für den zeitraum den ich spiele schonb was aufm kasten hab, spiel auch inner band! Wie gesagt da is dann halt der 20 Watt Amp zu klein, deshalb wer ich mir den Behringer BXL 1800 mit dem Alu Speaker holen, wohn inner Nähe von musik-produtktiv und werd den sicher nochmal antesten, und bei gelegenheit auch den Epiphone Thunderbird, das is momentan mein WUnschbass der auch noch halbwegs erschwinglich ist, denn der HB wird sicher nich mein letzter sein!
Mhh zu Gigtauglich würd ich nich sagen dass ne HB nich Gigtauglich is, kla man kann damit zwar nich aufm RAR spieln, aber ich kenn lokale bands, da spielt der Basser mim Chester oder nem Vision Bass, die machen auch nichts mehr als ne HB!
Wie gesagt den Traum vom Thunderbird werd ich mir siche rmal erfüllen, kann aber aufgrund meines Schülerdaseins noch ein bisschen dauern!
Gruß

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#4

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 05.05.2007 23:05
von aemkei • Black Metal Bassist

| 3.517 Beiträge

du sagst "die sagen es ist schiesse, obwohl sie wahrscheinlich nie nen HB in der Hand gehalten haben". Kann es denn auch sein, dass du nie nen richtigen bass in der Hand hattest, sodass du nichts anderes kennst als HB und daher davon überzeugt bist, dass die gut sind?

ich persönlich konnte mit HB schon ohne vorkenntnisse nichts anfangen weil sowohl bei Bass als auch bei Gitarre sich die Saiten regelmäßig von selbst verstimmt haben.


_______________________________________________________________________
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#5

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 06.05.2007 03:36
von Doc Holiday • Profi Bassist

| 220 Beiträge

bi mir sind die Saitn eigentlich nie verstimmt, egal wieviel ich spiele, bei jeder bandprobe sind die noch fast rcihtig gestimmt!

MFG

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#6

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 06.05.2007 04:05
von lefettsack • Bass Lehrer

| 2.235 Beiträge

erstma respekt zu demlangen testbericht, kann jetzt nichts zu HB sagen aber wenn man echt auf nen stück qualität vezichten kann und derber noob is geht das bestimmt schon!
und nachstimmen muß man selbst ne gibson les paul regelmäßig, is halt so!
hab nur mal nen justin bass inner hand gehabt(hausmarke von just music) und der war gar nich so scheiße, kommt aber an meinen Yamaha einsteiger bass nich wirklich ran auch wenn der nur 100€ mehr kostet war aber sonst besonders vonner bespielbarkeit gut und is bestimmt was für anfänger!


Wozu nen Sixpack wenn man ein Fass haben kann?
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#7

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 22.06.2008 01:41
von Manu • Bass Schüler | 9 Beiträge

ich hab auch den bass und muss sagen das er wirklich nicht schlecht ist aber ich spiele auch erst ein halbes jahr und hab noch keine anderen bässe ausprobiert... aber ich würd sagen zum spielen lernen reicht er vollkommen aus. Das einzige was mich stört ist das leicht kratzer und macken dran kommen aber ansonsten daumen hoch für den bass

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#8

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 22.06.2008 02:03
von JP • Admin

| 2.609 Beiträge

Kratzer und "Macken" können teilweise Interessant sein. Das hat man aber nicht nur an "Billigen Bässen", an meinen Bässen gibt es auch Gebraus-Spuren und das muss auch so sein.





„Musiker ist nicht gleich Musiker“
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#9

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 23.06.2008 07:37
von Manu • Bass Schüler | 9 Beiträge

joa da haste recht^^

und naja weiß zumindest immer welcher mein bass ist im proberaum^^

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#10

RE: Testbericht Harley Benton MB 22 2T

in Harley Benton 23.06.2008 08:00
von Engelskrieger • Club Bassist

| 270 Beiträge

Ich spiel auch aufm HB (WSB 704 BK)und in der Schul haben wir einen HB (HBP120BK) und ich muss sagen da ist meiner viel besser geilerer klang (obwohl schlechterer verstärker) bessere Saitenlage und bespielbarkeit und meinen hab ich schon einzigartig gemacht hehe nja mein feedback ^^


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